Mai 30

Der Medienpolitische Arbeitskreis der Hanns-Seidel-Stiftung unter der Leitung des jüngst wiedergewählten Vorsitzenden des Rundfunkrates, Bernd Lenze, hat am 26. März einen Blick auf die Chancen, Folgen und Ableitungen der möglichen Anonymität des Internets geworfen.

Auf dem Podium saßen Experten aus Wissenschaft und Praxis – neben MdL Dr. Florian Herrmann folgten auch der Extremismusforscher Prof. Dr. Patrick Moreau (Berlin/ Paris), Kriminalhauptkommisar Stefan Handl und der SPIEGEL online-Redakteur Ole Reißmann der Einladung des Medienpolitischen Arbeitskreises nach München.

Während Prof. Moreau verschiedene mögliche Handlungsszenarien aufzeigte, wie Extremismus im Web technisch begegnet werden kann oder wie soziokulturelle Maßnahmen zur Aufklärung wirken (siehe hierzu auch das VIDEO-Interview mit ihm), berichtete Kriminalhauptkomissar eindrucksvoll von seinen Erfahrungen im Alltag. Eine schier unglaubliche Menge an extremistischen Inhalten würden jeden Tag ins Netz gestellt, die Bayerische Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) habe alle Hände voll zu tun. Hinweise dazu gibt es beispielsweise HIER, ein Interview im Video-Format hat der Medienpolitische Arbeitskreis HIER veröffentlicht.

Der SPIEGEL-Online Redakteur Reißmann gilt als Experte zum Phänomen “Anonymous” und stellte Zusammenhänge her. Ausführliche Informationen gibt es in seinem Buch dazu (Discl.: Amazon Link auf “Anonymous”). Hinter dem Amazon-Link ist auch ein Video-Interview mit Reißmann und den beiden Co-Autoren zu finden.

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