Jun 22

Das deutsche Drei-Säulen-Modell ist einmalig. Die strikte Trennung zwischen Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Privatbanken charakterisiert unser Bankenwesen. Befürworter identifizieren die verbraucherfreundliche Drei-Säulen-Struktur als echte Stütze für das Finanzsystem. Vor allem die Privatbanken aber sehen in der Sonderrolle der Sparkassen, die per Gesetz vor Übernahmen gesichert sind, eine ungesunde Wettbewerbsverzerrung.

Nun beweist sich die Qualität eines Systems in schwierigen Zeiten, dann, wenn die realen Entwicklungen gewachsene An- und Einsichten durcheinander wirbeln. Die letzten zwei Jahre haben viel Bewegung gebracht und neue Erkenntnisse manifestiert. Die Forderung nach international gültigen Regulierungen ist ein konsequentes Produkt der hohen Interdependenz und gegenseitigen Abhängigkeiten, die Alleingänge ausschließen. Ist das noch Raum für gewachsene Strukturen auf nationaler Ebene?

Was passiert mit den einzelnen Säulen des deutschen Bankenwesens? Werden Sparkassen und Genossenschaftsbanken internationalen Regulierungen entsprechen müssen und können? Erweisen sie sich als Modell mit Zukunftspotential oder hat sich diese Struktur überlebt? Hat die Konzentration auf das klassische Privatkundengeschäft mit eher geringen Margen noch Bedeutung in einem Markt, der von Hedge-Fonds, Leerverkäufen usw. bestimmt wird? Hat die deutsche Bankenlandschaft Zukunft? Ist sie vielleicht sogar ein Zukunftsmodell?

Jun 18

Briefmarke-17-Juni-53Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts geizt weder mit dunklen Flecken noch mit Glanzpunkten. Zu letzteren gehört der 17. Juni 1953. Zur Erinnerung: Vor 57 Jahren erhob sich das deutsche Volk in der sowjetischen Besatzungszone und in Ost-Berlin gegen die kommunistische Gewaltherrschaft.

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Ein Artikel von Dr. Philipp W. Hildmann,
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Jun 10

Die Computerisierung und der Aufbau weltweiter Kommunikationsnetze revolutionieren das Leben und Arbeiten der Menschen. Der Umgang mit Neuen Technologien ist für viele Menschen mittlerweile fester Bestandteil ihres Alltags. Ganz selbstverständlich nutzen Millionen Menschen täglich soziale Medien wie SchülerVZ, StudiVZ, Lokalisten, Facebook, XING oder LinkedIn. Bereitwillig und freiwillig teilen sie sich mit, geben Persönliches preis und hinterlassen Unmengen an verwertbaren Datenspuren. Einmal gegoogelt, gespeichert, gesammelt, verknüpft und aufbereitet wird aus dem persönlichen Datenschatten ein digitales alter ego.

Wer verfügt, kontrolliert und nutzt diese digitale Persönlichkeit zu welchen Zwecken? Wie lässt sich in einer digital revolutionierten Gesellschaft das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre schützen und wahren? Welchen Schutz bietet der Rechtstaat und wie kann sich der Nutzer eigenverantwortlich schützen?

Weitere Informationen zur Fachtagung finden Sie unter www.hss.de.

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