Unsere Mai/Juni-Ausgabe der Politischen Studien widmet sich hauptsächlich wirtschaftspolitischen Themen. Im Schwerpunkt stellen wir die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung der Banken, die als die Hauptverursacher der Wirtschafts- und Finanzkrise gelten und für die dennoch gewaltige Rettungspakete geschnürt worden sind. Wissenschaftler, ein Banker und ein Politiker denken darüber nach, welche Kriterien an Macht und Moral in Zukunft zu stellen sind.
Darüber hinaus finden Sie ein Interview mit einem führenden Experten auf dem Gebiet der Familienunternehmensforschung sowie den Vortrag von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, den sie im Rahmen des zweiten Ökumenischen Kirchentages in unserem Konferenzzentrum München gehalten hat.
Wir freuen uns über Ihre Meinungen und Kommentare zu den Themen oder zum Heft allgemein.
Das The
ma Rente geht in unserem Land buchstäblich jeden an: diejenigen, die aus dem aktiven Arbeitsleben ausgeschieden sind, diejenigen, die noch ihre Beiträge in die Rentenversicherung zahlen und auch die Jungen und Jüngsten, denn auch sie werden eines Tages zur Rentnergeneration zählen. Umso wichtiger ist es, sich sachlich mit der Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung zu befassen und das Für und Wider der privaten Altersvorsorge abzuwägen. Der Autor Matthäus Strebl will mit seiner Analyse für die brisante Thematik sensibilisieren, Argumentationshilfen bieten und Lösungsvorschläge aufzeigen.
Am 3. Oktober 1990 konnten wir den Tag der deutschen Einheit feiern. Was im November 1989 mit dem Fall der Mauer begann, wurde fast ein Jahr danach mit dem Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik völkerrechtlich besiegelt: Die DDR wurde aufgelöst und trat der Bundesrepublik bei. Deutschland war somit nach 45 Jahren der Teilung wiedervereinigt.
In unserem neuesten Themenheft der Politischen Studien beschreiben Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger den Prozess der deutschen Wiedervereinigung. Ziel unserer Publikation ist es, die historische Dimension der Wiedervereinigung in gebührendem Abstand angemessen zu würdigen.
