Willkommen auf dem Blogportal
der Hanns-Seidel-Stiftung!

Ergänzend zu unseren gesellschaftspolitischen Veranstaltungen will die Hanns-Seidel-Stiftung Ihnen mit diesem Blogportal die Möglichkeit geben, die Themen mit unseren Experten weiter zu vertiefen und zu diskutieren. Hierzu haben wir diesen "Meinungstreff" eingerichtet.

Nach dem Start im April 2010 wird das Portal nach und nach um weitere Themen ergänzt werden. Besuchen Sie uns daher bald wieder!

Dez 12

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat in seiner Regierungserklärung vom 28. Juni 2011 das bayerische Energiekonzept „Energie innovativ“ vorgestellt. Es gibt wohl keine Kommune in Bayern, die sich nun nicht mit der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten und den Einsatzmöglichkeiten für erneuerbare Energien befasst.

Wie kann die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt gelingen? Wie sieht die zukünftige Energieversorgungsstruktur Bayerns aus? Welche Leitlinien und Vorstellungen liegen vor? Gemeinsam mit den Experten wollen wir diese Fragen erörtern.

Jul 11

Die Ethik-Kommission “Sichere Energieversorgung” legt in ihrem Abschlussbericht eindeutige Ziele vor: Sie empfiehlt den Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie und ist davon überzeugt, dass sich dies mit dem beschriebenen Maßnahmenpaket auch innerhalb eines Jahrzehnts realisieren lässt. Die anstehende Energiewende versteht sie als ein Gemeinschaftswerk, das für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mit schwierigen Entscheidungen und Belastungen, aber auch mit besonderen Chancen verbunden ist.  Alois Glück, Mitglied der Kommission, wird uns am 25. Juli 2011 die Überlegungen der Ethik-Kommission darlegen. Er bezeichnet die Energiewende als das größte politische Projekt seit der Wiedervereinigung.

Wir laden Sie ein, mit uns zu diskutieren, wie die Energie-Zukunft Deutschlands aussehen soll bzw. wie sie sich gemeinsam gestalten lässt.

Zum Abschlussbericht der Ethikkommission >>>

Okt 20

20 Jahre Deutsche Einheit – 20 Jahre, seit die Mauer, das Symbol der Trennung zwischen dem Westen und Osten Deutschlands gefallen, ist. Ist es in dieser Zeit gelungen, zusammenzuführen, was zusammen gehört? Oder hat sich die Spaltung in den Köpfen noch eher vertieft? Diesen Fragen ging Prof. Dr. Falter bei seinem Vortrag: “Der Fall der Mauer und die Mauer in den Köpfen” nach, die die Hanns-Seidel-Stiftung zusammen mit dem Marketing-Club München am 18.10 veranstaltete. Prof. Falter konnte dabei auf die Ergebnisse einer großangelegten Studie zurück greifen, deren Ergebnisse an manchen Stellen überraschend waren, die aber in der Quintessenz die Hoffnung nähren, dass das Projekt der “Deutsche Einheit” durch ein kontinuierliche politische Bildung, wie sie etwa die Hanns-Seidel-Stiftung leistet, aber auch über den Generationenwechsel erfolgreich laufen wird.

Sep 09

Die Piratenpartei war 2009 in aller Munde. Bei politischen Beobachtern wecken die Piraten aus zwei Gründen Interesse: Programmatisch greifen sie ein neues Thema auf, nämlich die digitale Revolution, und ihr innerparteiliches Leben ist überwiegend in der digitalen Welt organisiert. Wie fügt sich die “digitale Revolution” als politisches Thema in den politischen Wettbewerb ein und was fordert die Piratenpartei  in programmatischer Hinsicht? Welche organisatorische Qualität besitzt die Partei? Und ist das deutsche Parteiensystem durch diese neue politische Gruppierung verletzbar? Diskutieren Sie mit den Autoren von “Die Piratenpartei. Hype oder Herausforderung für die deutsche Parteienlandschaft?“.

Aug 02

Unsere Juli/August-Ausgabe der Politischen Studien beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Deutsche Einheit, das v. a. von seinen historischen Wurzeln her aufbereitet wird. Hierbei werden sowohl regionale, deutsche und europäische Aspekte berücksichtigt. Auch das Interview mit der Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld knüpft im weiteren Sinne an das Thema an. Sie spricht darin über die Gründe der zunehmenden Verharmlosung der DDR 20 Jahre nach dem Mauerfall. Die bayerisch-tschechischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg analysiert anläßlich des bevorstehenden offiziellen Besuches von Ministerpräsident Horst Seehofer im Nachbarland im Herbst Martin Kastler.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns und den anderen Lesern in einen Dialog treten! Zur Publikationsbestellung …

Jul 19

Die Energieversorgung der Zukunft ist eine gewaltige Herausforderung: Die Endlichkeit vieler Energie-Rohstoffe stellt die Menschheit vor die Aufgabe, rechtzeitig Alternativen zu finden, bevor die fossilen Energieträger zu knapp und zu teuer werden.  Die Kernfusion spielt als Option herausragende Rolle bei der Suche nach Zukunftstechnologien, wie die intensive Förderung und das groß angelegte, internationaler Forschungsprojekte “ITER” demonstrieren.

Prof. Dr. Werner Burkart, Vizegeneraldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation sprach am Mittwoch, den 21. Juli, zu diesem Thema (> zum Bericht). Wie ist Ihre Einschätzung, wird Kernfusion den Strom der Zukunft liefern? Welche Aspekte des Projekts bewerten Sie positiv? Was sehen Sie kritisch? Hat Ihnen der Vortrag von  Prof. Burkart neue Perspektiven auf das Thema eröffnen?

Jun 22

Das deutsche Drei-Säulen-Modell ist einmalig. Die strikte Trennung zwischen Genossenschaftsbanken, Sparkassen und Privatbanken charakterisiert unser Bankenwesen. Befürworter identifizieren die verbraucherfreundliche Drei-Säulen-Struktur als echte Stütze für das Finanzsystem. Vor allem die Privatbanken aber sehen in der Sonderrolle der Sparkassen, die per Gesetz vor Übernahmen gesichert sind, eine ungesunde Wettbewerbsverzerrung.

Nun beweist sich die Qualität eines Systems in schwierigen Zeiten, dann, wenn die realen Entwicklungen gewachsene An- und Einsichten durcheinander wirbeln. Die letzten zwei Jahre haben viel Bewegung gebracht und neue Erkenntnisse manifestiert. Die Forderung nach international gültigen Regulierungen ist ein konsequentes Produkt der hohen Interdependenz und gegenseitigen Abhängigkeiten, die Alleingänge ausschließen. Ist das noch Raum für gewachsene Strukturen auf nationaler Ebene?

Was passiert mit den einzelnen Säulen des deutschen Bankenwesens? Werden Sparkassen und Genossenschaftsbanken internationalen Regulierungen entsprechen müssen und können? Erweisen sie sich als Modell mit Zukunftspotential oder hat sich diese Struktur überlebt? Hat die Konzentration auf das klassische Privatkundengeschäft mit eher geringen Margen noch Bedeutung in einem Markt, der von Hedge-Fonds, Leerverkäufen usw. bestimmt wird? Hat die deutsche Bankenlandschaft Zukunft? Ist sie vielleicht sogar ein Zukunftsmodell?

Jun 18

Briefmarke-17-Juni-53Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts geizt weder mit dunklen Flecken noch mit Glanzpunkten. Zu letzteren gehört der 17. Juni 1953. Zur Erinnerung: Vor 57 Jahren erhob sich das deutsche Volk in der sowjetischen Besatzungszone und in Ost-Berlin gegen die kommunistische Gewaltherrschaft.

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Ein Artikel von Dr. Philipp W. Hildmann,
Lesen sie den ganzen Beitrag auf unserer Webseite Hss.de

Jun 10

Die Computerisierung und der Aufbau weltweiter Kommunikationsnetze revolutionieren das Leben und Arbeiten der Menschen. Der Umgang mit Neuen Technologien ist für viele Menschen mittlerweile fester Bestandteil ihres Alltags. Ganz selbstverständlich nutzen Millionen Menschen täglich soziale Medien wie SchülerVZ, StudiVZ, Lokalisten, Facebook, XING oder LinkedIn. Bereitwillig und freiwillig teilen sie sich mit, geben Persönliches preis und hinterlassen Unmengen an verwertbaren Datenspuren. Einmal gegoogelt, gespeichert, gesammelt, verknüpft und aufbereitet wird aus dem persönlichen Datenschatten ein digitales alter ego.

Wer verfügt, kontrolliert und nutzt diese digitale Persönlichkeit zu welchen Zwecken? Wie lässt sich in einer digital revolutionierten Gesellschaft das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre schützen und wahren? Welchen Schutz bietet der Rechtstaat und wie kann sich der Nutzer eigenverantwortlich schützen?

Weitere Informationen zur Fachtagung finden Sie unter www.hss.de.

Mai 26

Am 3. Oktober 1990 konnten wir den Tag der deutschen Einheit feiern. Was im November 1989 mit dem Fall der Mauer begann, wurde fast ein Jahr danach mit dem Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik völkerrechtlich besiegelt: Die DDR wurde aufgelöst und trat der Bundesrepublik bei. Deutschland war somit nach 45 Jahren der Teilung wiedervereinigt.

In unserem neuesten Themenheft der Politischen Studien beschreiben Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger den Prozess der deutschen Wiedervereinigung. Ziel unserer Publikation ist es, die historische Dimension der Wiedervereinigung in gebührendem Abstand angemessen zu würdigen.

Apr 29

EuroSymbolDie Stabilität des Euro und die Belastbarkeit der europäischen Währungsunion – große Themen sind es, die derzeit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen bewegen. Der Stabilitätspakt, der finanzpolitische Kraftanstrengungen in den Ländern entfesselte, ist ein eine neue Entwicklungsphase getreten.

Im Spannungsfeld juristischer Gegebenheiten, politischer Notwendigkeiten und nationaler Wünsche entstehen zentrifugale Kräfte, von einer substantiellen Schwächung der Eurozone ist die Rede.

Die Protagonisten bewegen sich zwischen Skylla und Charybdis. Nach dem Vertrag von Lissabon ist sichergestellt, dass kein Teilnehmerland für ein anderes haften muss. (No-Bail-Out), doch es geht auch um das Vertrauen in die Effizienz des Stabilitätspaktes. Brauchen wir strengere Regeln, neue Kontrollmechanismen, braucht es neue Institutionen, soll gar der Ausschluss eines Landes aus der Eurozone avisiert werden? Wie wird die Währungsunion diese Belastungsprobe überstehen?

Apr 21

Die sozialen Netzwerke im Internet haben einen rasanten Anstieg in den vergangenen Jahren erfahren. Die Online-Aktivität hat sich immer mehr in die sogenannten „Social Communities“ verlagert. Im Endeffekt funktionieren all diese Communities mehr oder weniger gleich. Der Nutzer meldet sich meist kostenlos an, erstellt ein Profil und trifft Bekannte oder lernt neue Menschen kennen.

Mittlerweile sind laut Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center 73% der US-Teenager bei einem Netzwerk registriert – 2006 waren es noch 55%. Von den 18- bis 29-jährigen Internetnutzern sind 72% Mitglied in einer community, in der Altersgruppe „30plus“ sind es 40%. Facebook ist dabei das am meisten frequentierte Netzwerk: 73% der Erwachsenen haben dort ein Profil. Was in den USA begonnen hat, setzt sich in Deutschland fort. Auch die Politik bedient sich dieser Seiten. So hat US-Präsident Obama im Präsidentschaftswahlkampf auf den Microblog Twitter gesetzt. Doch was bedeuten soziale Netzwerke im Internet für unsere Gesellschaft und Politik? Welche Chancen und Risiken bergen Facebook, Twitter, Xing, StudiVZ und Co.? Welche Potenziale bieten diese Netzwerke und welche Fallstricke sollte man umgehen? Und wie sieht es dabei mit der Privatsphäre aus?

Am 29. April haben wir im Konferenzzentrum München das erste Mal über diese Fragen diskutiert. Lesen Sie weiter! Das Thema wird in mehreren Wochenendseminaren mit verschiedenen Akzenten erneut aufgegriffen.

Seminarbegleitendes Material:

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